Diese Diplomarbeit entstand aus dem Wunsch heraus, ein Thema mit Bezug
zur Medizin und zur Bildverarbeitung zu finden. Das Interesse dafür
ergab sich aufgrund früherer Arbeiten, der Beschäftigung mit
diesen Gebieten und der Studienarbeit [Hö98] mit
ähnlichen Themenbezug. Was sich anbot war also, Algorithmen zur
Bearbeitung speziell medizinischer Bilddaten zu implementieren.
Besonders interessant war daher das Angebot, solche Algorithmen für
in Zukunft verfügbare optoelektronische Parallelrechner zu entwerfen.
Die Idee dazu kam von der Arbeitsgruppe POPE (Parallel Optoelectronic
Processing) am Lehrstuhl für Rechnerarchitektur und -kommunikation.
Deren Augenmerk ist unter anderem darauf gerichtet, sinnvolle
Anwendungen für bisher nur im Entwurf verfügbare (virtuelle)
3D-Rechner zu finden, so daß nicht erst mit der ersten verfügbaren
Hardware begonnen wird, geeignete Algorithmen zu suchen.
Um die Entwicklung solcher Hardware zu rechtfertigen, soll weiterhin gezeigt werden, daß durch diese Spezialhardware die Problemstellungen, d.h. die Algorithmen, besser zu lösen sind als auf herkömmlichen Architekturen. Die Algorithmen müssen daher auch ,,passen''. Dieser (positive bzw. evtl. auch negative) Effizienzgewinn soll nachgewiesen werden. In der Arbeit werden zu diesem Zweck einige einfache und komplexere Problemstellungen behandelt.