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Resonanz

Jeder schwingungsfähige Körper hat eine oder mehrere Eigenfrequenzen ( Eigenresonanzen ).     In dieser oder diesen Frequenzen schwingt er, wenn von aussen auf ihn frequenzmäßig indifferent eingewirkt wird, d.h. durch Anschlagen, Anzupfen, Knallerzeugung, etc. Man spricht dann von einem Resonator,   wenn er diese Frequenz(en) hervorhebt, während andere Frequenzen ( Frequenzbereiche ) gedämpft werden. Wird er dagegen von einem schwingenden System zum Mitschwingen angeregt, so sind die Körper in Resonanz,   falls in den ( vielfrequenten ) Schwingungen des anregenden Systems ( Primärschwinger   ) Eigenfrequenzen des angeregten Körpers ( Sekundärschwinger   ) enthalten sind. Von Periode zu Periode summiert sich im Resonanzfalle beim Sekundärschwinger Energie bis zu einem Maximalwert größer als die Amplitude des Primärschwingers auf, der durch Dämpfung infolge Reibung konstant bleibt. Nach Ende der Einwirkung schwingt der Sekundärschwinger in relativ langen gedämpften Verlauf aus. Die Luftsäule im Ansatzrohr z.B. hat wegen dessen vielgliedriger Form und der Auskleidung mit Schleimhaut einen starken Dämpfgungsgrad mit flach verlaufenden Resonanzkurven und breiten Resonanzbereichen.



Thomas Hoehn
Wed Jun 11 17:05:59 MET DST 1997