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Die Lungen ( griech. pulmones )

Die Lunge   ( rechte und linke Lunge = lat. pulmo dexter et sinister )   ist paarig als rechter und linker Lungenflügel angelegt. Diese sind zwischen der Innenwandung des Brustraumes ausgespannt und liegen ihr luftdicht im sogenannten Lungenfell ( griech. pleura pulmonalis/visceralis ). Durch diesen Mechanismus wird die Lunge gezwungen, allen Bewegungen des Thoraxraumes zu folgen. Jede Lunge besteht aus Lungenlappen, die linke aus 2, die rechte Lunge aus 3 Lappen. In die zwei Hälften der Lunge münden die beiden Hauptzweige, rechter und linker Stammbronchus   ( lat. bronchus principalis )   der aus 16-20 miteinander verbundenen hufeisenförmigen Knorpelspangen bestehenden Luftröhre   ( lat. trachea )   ein, die sich weiter verästeln zu den Bronchiolen, und über Alveolargänge ( lat. ductuli alveolares ) schließlich in den Lungenbläschen ( Lungenalveolen, lat. alveoli pulmonis ) enden, welche aus elastischen Stützgewebe ( reich an elastischen Fasern ) bestehen, und das Hauptvolumen der Lunge ausmachen. In letzteren geht der lebensnotwendige Gasaustausch vonstatten, was die eigentliche primäre Funktion der Atmung darstellt, wohingegen der Beitrag zur Lautbildung durch Bereitstellung des nötigen subglottalen Luftdrucks ( Luftdruck unter der verschlossenen Stimmritze ) die sekundäre Funktion ist.

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Abbildung 2.1: Atmungsorganismus



Thomas Hoehn
Wed Jun 11 17:05:59 MET DST 1997