Für den dreidimensionalen Fall kommt noch die Z-Achse dazu. Die acht Umgebungsgrauwerte werden dann wie folgt bestimmt :
Analog zum Vorgehen im 2-Dimensionalen berechnet man zuerst den interpolierten Grauwert von g0, g1, g2 und g3, sowie den der Umgebungsgrauwerte g4, g5, g6 und g7 mit der Vorschrift :
| g0,1(x,y,z)=g0(x,y,z)+f(x)*(g1(x,y,z)-g0(x,y,z)), |
| g2,3(x,y,z)=g3(x,y,z)+f(x)*(g2(x,y,z)-g3(x,y,z)), |
| g4,5(x,y,z)=g4(x,y,z)+f(x)*(g5(x,y,z)-g4(x,y,z)), |
| g6,7(x,y,z)=g7(x,y,z)+f(x)*(g6(x,y,z)-g7(x,y,z)), |
| g0,1,2,3(x,y,z)=g0,1(x,y,z) + f(y)*(g2,3(x,y,z) - g0,1(x,y,z)), |
| g4,5,6,7(x,y,z)=g4,5(x,y,z) + f(y)*(g6,7(x,y,z) - g4,5(x,y,z)). |
Zum Schluß interpoliert man zwischen letzten beiden Werten g0,1,2,3(x,y,z) und g4,5,6,7(x,y,z) des 2-dimensionalen Falles auf der Z-Achse mit dem Nachkommawert f(z). Man erhält
ginterpoliert3D(x,y,z) = g0,1,2,3(x,y,z) + f(z)*(g4,5,6,7(x,y,z) - g0,1,2,3(x,y,z))
Es gilt dannDas Verfahren funktioniert auch dann, wenn der zu interpolierende Grauwert auf einen der Würfeleckpunkte fällt. In diesem Fall wird als interpolierter Grauwert der Grauwert des Eckpunktes zurückgegeben.